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Andrea Althaus

Kurzvita

Andrea Althaus wurde 1981 in Bern geboren.
  • Seit Oktober 2013: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Werkstatt der Erinnerung an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.
  • 2010-2013: LGFG-Stipendiatin im Promotionskolleg Geschichte und Erzählen und assoziiertes Mitglied im DFG-Graduiertenkolleg Faktuales und Fiktionales Erzählen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
  • 2008-2010: Mitarbeiterin in der „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien
  • 2002-2008: Studium der Geschichte, Soziologie und Umweltwissenschaften an den Universitäten Basel und Wien
 

Dissertationsprojekt

Vom Glück in der Schweiz? Leben und Geschichte(n) deutscher und österreichischer Arbeitsmigrantinnen in der Schweiz (1920-1965)

Von der Wende zum 20. Jahrhundert bis weit in die 1960er Jahre hinein stammte ein Großteil der im schweizerischen Hausdienst und Gastgewerbe beschäftigten Frauen ursprünglich aus Deutschland und Österreich. Die transnationale, weibliche Arbeitsmigration aus Deutschland und Österreich in die Schweiz im 20. Jahrhundert – die in der historischen Forschung bisher kaum Beachtung fand –, wurde ausgehend von lebensgeschichtlichen Erzählungen (narrativen Interviews, autobiografischen Aufzeichnungen) ehemaliger Haus- und Gastgewerbsangestellter untersucht.

Die Erzähltexte wurden nicht nur in ihrer thematisch-inhaltlichen Dimension erfasst und kontextuell verortet, sondern darüber hinaus in Bezug auf ihre narrative Strukturierung analysiert. Das Promotionsprojekt positioniert sich im Spannungsverhältnis von Geschichte und Erzählen und reflektiert das Zusammenspiel von Erlebnis und Erzählung in Vergangenheits(re)konstruktionen. Die Dissertation wurde im Wintersemester 2015/16 erfolgreich abgeschlossen und wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 erscheinen.

 

Publikationen

  • Vom Glück in der Schweiz. Erfolgs- und Aufstiegserzählungen in Migrationsbiographien, in: Knud Andresen / Linde Apel / Kirsten Heinsohn (Hg.), Es gilt das gesprochene Wort. Oral History und Zeitgeschichte heute, Göttingen 2015.
  • Nicht nur Interviews. Fotografien und Dokumente in der Werkstatt der Erinnerung, in: Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (Hg.), Zeitgeschichte in Hamburg, Hamburg 2015.
  • In Stellung. Die Lebens- und Arbeitswelten von Dienstmädchen und Hausangestellten, in: Vavra, Elisabeth (Hg.): Frauenleben in Niederösterreich. Weitra 2014, S. 74-79.
  • Mit Kochlöffel und Staubwedel. Erzählungen aus dem Dienstmädchenalltag, hrsg. von Andrea Althaus. Wien, Köln, Weimar 2010.

 

Jüngste Vorträge

  • mit Linde Apel: What I didn’t tell… Relations and Relativity in Oral History Interviews, Vortrag auf der European Social Science History Conference, Valencia 01.04.2016.
  • Vom Glück in der Schweiz. Erfolgs- und Aufstiegserzählungen in Migrationsbiographien, Vortrag auf der Tagung zu Ehren von Dorothee Wierling „Es gilt das gesprochene Wort. Oral History und Zeitgeschichte heute“ der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Körberforum, Hamburg 10.03.2015.

 

Kontakt

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