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Gesellschaftliche Innovation durch „nichthegemoniale" Wissensproduktion

„Okkulte" Phänomene zwischen Mediengeschichte, Kulturtransfer und Wissenschaft, 1770-1970

 

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Verbundprojekt untersucht den Anteil nichthegemonialer Wissensproduktion an der Medialisierung der Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert. Im Zentrum stehen drei Aspekte:

1. Der Einfluss des Okkultismus auf naturwissenschaftliche und technische Innovationen.

2. Der transnationale und interkontinentale Transfer okkulter Phänomene.

3. Die Interaktion von Wissenschaft, Okkultismus und Gesellschaft in der Professionalisierung einer nichhegemonialen Wissenskultur.

Ziel des Projektes ist es, durch die Auseinandersetzung mit okkulten Phänomenen eine neue Perspektive auf die Wissens- und Gesellschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts zu entwickeln. Dabei geht es nicht um die Rekonstruktion einer Gegengeschichte", sondern um die Interferenzen von hegemonialen und nichthegemonialen Faktoren. Der Forschungsverband besteht aus einer interdisziplinären Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Medienwissenschaft, der Geschichte, der Wissenschaftsgeschichte, der Religionswissenschaft sowie der Literatur- und Kulturwissenschaft. Im Verbundprojekt kooperieren die Universität Siegen, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Br., die Humboldt-Universität Berlin, die Universitäten Fribourg/CH sowie das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V. (IGPP) in Freiburg/Br.; assoziiert sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen von den Universitäten Basel und Strasbourg.

 


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